VfB IMO Merseburg e.V.

1.Männer : Spielbericht FSA Pokal, 2.R (2015/2016)

VfB 06 Sangerhausen   VfB IMO Merseburg
VfB 06 Sangerhausen 0 : 2 VfB IMO Merseburg
(0 : 0)
1.Männer   ::   FSA Pokal   ::   2.R   ::   10.10.2015 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Steven Voigt, Daniel Teichmann

Gelbe Karten

Christopher Günther, Mario Schaaf

Zuschauer

78

Torfolge

0:1 (62.min) - Daniel Teichmann
0:2 (94.min) - Steven Voigt per Elfmeter

Am Ende herrschte Einigkeit!

Der VfB Sangerhausen unterliegt vor nur 80 Fans gegen Imo Merseburg und verabschiedet sich damit aus dem Landespokal. Trainer Martin Kinast hält das Ergebnis für gerecht.

80 Minuten des Pokal-Duells zwischen dem VfB Sangerhausen und dem VfB Imo Merseburg waren absolviert, da machte sich Martin Kinast auf die Reise. Der Coach des gastgebenden Teams marschierte klammheimlich an die der Trainerbank gegenüberliegenden Seite des Spielfeldes, um seinem Team noch einmal lautstark neue taktische Hinweise zu geben. Genutzt hat es nichts, die Sangerhäuser unterlagen 0:2 und verabschiedeten sich damit aus dem Landespokal.

Es geht um Punkte
Nach dem Aus im Pokal geht es für den VfB Sangerhausen am Sonntagnachmittag mit einem Punktspiel in der Fußball-Verbandsliga weiter. Das Team aus der Rosenstadt tritt dann ab 14 Uhr beim Tabellenvierten Haldensleber SC an. Geleitet wird die Partie im Haldensleber Waldstadion von Schiedsrichter Tobias Janke. In der letzten Saison verloren die Sangerhäuser in Haldensleben 0:5, gewannen aber das Heimspiel knapp 1:0.

Sowohl Kinast, als auch sein Gegenüber Tom Persich mussten ihre Teams vor dem Pokalspiel notgedrungen umkrempeln. Bei Sangerhausen fehlten Marcus Rauer (erkrankt), Marcel Koplin (verletzt) und der gesperrte Torjäger Kevin Schenke. Für sie rückten Daniel Trautmann, Andre Meyer und Max Hennig in die Startformation. Bei den Merseburgern vertrat Clemens Köcher aus der zweiten Mannschaft den ebenfalls gesperrten Stamm-Torhüter Christian Bölke.

Die erste Halbzeit ging dabei an den Gast. Die Merseburger drückten dem Spiel von Anfang an ihren Stempel auf, ohne sich zunächst klare Chancen zu erarbeiten. Bei den beiden besten Möglichkeiten der Gäste lieferten allerdings Sangerhäuser Spieler ungewollt die Vorarbeit. Zunächst spielte Florian Fuhrmann eine Rückgabe in die Beine von Sebastian Schlorf, der aber am glänzend reagierenden Tom Weise im Tor der Gastgeber scheiterte. Gespielt waren da 17 Minuten. Nach einer halben Stunde war dann Marcel Dietze von allen guten Geistern verlassen. Seine „Graupe“ in Richtung eigener Strafraum erlief sich erneut Schlorf, doch wieder fand der Merseburger im VfB-Keeper seinen Meister. So hieß es nach 45 Minuten noch 0:0.
Zurück ins Spiel gekämpft

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel begann die beste Phase der Sangerhäuser. Jetzt bekam auch Köcher im Merseburger Tor Arbeit. Glück hatte der Gäste-Schlussmann dann nach 50 Minuten, als ein Schuss von Kevin Schäffner an die Querlatte klatschte. So nach und nach kämpften sich die Merseburger dann aber ins Spiel zurück. Zunächst jedoch hielt die Oldie-Viererkette der Sangerhäuser mit Daniel Trautmann (39 Jahre), Andre Meyer (35), Jan Benes (329 und dem „Nesthäkchen“ Steven Ebert (29) stand. Nach einer Stunde war der Riegel dann aber doch geknackt. Nach Zuspiel des erst kurz zuvor eingewechselten Billy Gumprecht war Daniel Teichmann zur Stelle und schoss die Kugel über Torhüter Tom Weise ins Netz. Zwei weitere Minuten kam es erneut zum direkten Duell zwischen Weise und Merseburgs Stürmer Schlorf, und wieder war der Sangerhäuser Sieger. Als die Gastgeber vor nur 80 Zuschauern in den letzten Minuten alles nach vorn waren und Jan Benes in die Rolle eines klassischen Mittelstürmers rückte, schlug der Gast noch einmal zu. Daniel Trautmann brachte Gumprecht im Strafraum zu Fall, den fälligen und unstrittigen Elfmeter jagte Steven Voigt in der 94. Minute zum 2:0 für Merseburg ins Netz. Es war die letzte Aktion des Spiels.

Am Ende erwiesen sich die Sangerhäuser als faire Verlierer. „Es ist ein gerechtes Ergebnis. Wir waren heute nicht bissig und präsent genug. Der letzte Funke hat gefehlt“, so der Sangerhäuser Trainer Martin Kinast.

Steven Voigt, Torschütze des 2:0 für den Gast, kommentierte die 94 Minuten so: „Wir waren von der Spielanlage her die bessere Mannschaft, haben aber drei hundertprozentige Chancen nicht genutzt. Am Ende ist unser Sieg ein Tor zu hoch ausgefallen.“ (mz)

VfB Sangerhausen vs. VfB Imo Merseburg: Am Ende herrscht Einigkeit | Sport Sangerhausen - Mitteldeutsche Zeitung -


Quelle: MZ Sangerhausen

Fotos vom Spiel


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